07.04.2017 Cosima Eberlein
Quelle: http://www.prochrist.org/prochrist-ev/presse/aktuelle-pressemeldungen/aktuelle-pressemeldung/2017/04/07/jesushouse-2017-nach-sechs-wochen-gab-es-noch-eine-verlängerung

JESUSHOUSE 2017: Nach sechs Wochen gab es noch eine Verlängerung

Mit verschiedenen Veranstaltungsvarianten lassen sich junge Menschen individueller ansprechen

„Mich hat fasziniert zu sehen, wie die jungen Menschen sich haben ansprechen lassen. Viele sagten, dass die Tage sie herausgefordert haben, dass sie ermutigt wurden und dass sie viel Neues über den Glauben gelernt und erlebt haben“, sagte Julia Garschagen, die als Rednerin an einem der beiden zentralen Übertragungsorte in Wien auftrat. Den inhaltlichen Rahmen für die pro Ort meist vier- bis sechstägigen Events hatte der proChrist e.V., eine Agentur für Evangelisationsveranstaltungen aus Kassel, vorgegeben. Bei der konkreten Gestaltung hatte proChrist den Jugendgruppen jedoch bewusst sehr viel Freiraum gelassen. So gab es Veranstaltungen für die Altersgruppe 13 bis 17 und für 17- bis 21-Jährige. Einige Orte verfolgten per Satellitenüberragung die Events in Schwäbisch Gmünd oder Wien. An anderen Orten hatten sich die Gruppen einen von rund 150 Rednern ausgewählt. Dieser hielt entweder – ähnlich wie im herkömmlichen Gottesdienst – einen predigtähnlichen Vortrag oder die Jugendlichen stellten ihm Fragen zu einem Bibeltext, auf die der Referent dann unmittelbar antwortete. „Diese Dialog-Variante hat den jungen Menschen ganz deutlich gemacht: Glaube braucht meine ganz persönliche Auseinandersetzung mit der Bibel. Und kritische Fragen sind erlaubt – ja, sogar erwünscht. Bei vielen kam die Botschaft an: Wer sich auf das Wagnis einlässt, kann tragfähige Antworten für sein Leben finden“, sagte Julia Garschagen. Sehr gut angenommen wurde auch jesushouse@home. Bei dieser Variante luden die Gastgeber ins heimische Wohnzimmer ein und schauten das Programm zusammen mit Freunden per Internet-Stream.

Klaus Göttler und Dieter Braun übergeben Verantwortung an jüngeres JESUSHOUSE-Leitungsteam

Zusammen mit dem zukünftigen JESUSHOUSE-Leiter Kai Günther (Jahrgang 1984, CVJM-Sekretär im Lebenshaus "Schloss Unteröwisheim"), übernimmt die 34-jährige Kölnerin Julia Garschagen (Referentin im Zacharias-Institut für Glaube und Wissenschaft), zukünftig die Verantwortung für JESUSHOUSE. Der bisherige Leiter Klaus Göttler und sein Stellvertreter Dieter Braun legen nach ihrem nunmehr sechsten JESUSHOUSE seit 1998 die Verantwortung in die Hände eines jüngeren Leitungsteams. Klaus Göttler: „Jedes JESUSHOUSE hatte seine eigene Prägung mit ganz unterschiedlichen Ansätzen. Alles baute aber auf dem gleichen Fundament auf: dem christlichen Glauben und dem Wunsch, junge Menschen mit Jesus Christus in Berührung zu bringen. In den vergangenen 19 Jahren ließen sich bei den sechs JESUSHOUSE-Events sehr viele Menschen von Gottes Liebe bewegen. Das lässt uns dankbar zurückblicken.“ Bereits bei JESUSHOUSE 2017 waren Kai Günther und Julia Garschagen in die Leitung eingebunden. Die Zusammenarbeit erlebten Göttler und Braun als große Bereicherung. „Wir sind sicher, dass die Arbeit bei den beiden in guten Händen liegt.“

Jugendgruppen planen immer kurzfristiger und reagieren spontan auf aktuelle Entwicklungen

Die Jugendgruppen erledigten alle Arbeiten von der Planung des Events über die Öffentlichkeitsarbeit und Werbung bis hin zur Umsetzung ehrenamtlich. Nach bisheriger Zählung haben 825 Gruppen an 275 Orten teilgenommen (Stand: 5. April 2017). Klaus Göttler: „Wir haben festgestellt, dass Planungen und Vorbereitungen immer kurzfristiger laufen und viele Entscheidungen schnell umgesetzt werden. Als wir vor 20 Jahren mit JESUSHOUSE begonnen haben, gab es viel mehr Vorlauf. Diese Veränderung gilt es als Herausforderung anzunehmen und in Zukunft noch stärker zu berücksichtigen.“

Weitere Informationen: www.jesushouse.de


Erstellungsdatum: 07.04.2017 | Autor: Cosima Eberlein | © proChrist 2017, alle Rechte vorbehalten
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